Emissionsberechnung bedeutet, betriebliche Aktivitäten in Treibhausgasemissionen zu übersetzen. Das Ziel ist keine grobe Schätzung, sondern ein Ergebnis, das auf einem realen Unternehmensvorgang basiert, zum Beispiel Strombezug, Fracht, Brennstoffverbrauch oder eingekauften Materialien.
Im DACH-Raum beginnt das oft mit Belegen, die ohnehin im Unternehmen vorhanden sind: Stromrechnungen, Gasrechnungen, Leasingbelege, Lieferantenrechnungen, Transportnachweise, Reisebuchungen oder Entsorgungsrechnungen. Diese Unterlagen sind die operative Basis einer belastbaren CO2-Bilanz.
Eine gute Emissionsberechnung ist so konkret, dass eine andere Person erkennen kann, was gezählt wurde, welcher Faktor verwendet wurde und warum das Ergebnis in eine bestimmte Scope-Kategorie gehört.